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Kindergarten

Anschrift:
Kindergarten St. Georg
Im Tannensand 2
26907 Walchum
Telefon (04963) 558
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Auszüge aus der Dorfchronik Walchum, von Wilhelm Schweers.

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Von der landwirtschaftlichen Kreisberufsschule zum Kindergarten

Im Jahre 1964 wurde in Walchum die landwirtschaftliche Kreisberufsschule gebaut. Durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft gingen die Schülerzahlen Anfang der 1970er Jahren so stark zurück, dass sich die weitere Unterhaltung der Schule nicht mehr rechtfertigen ließ. Das Gebäude wurde daher im Jahre 1974 zum Kindergarten umgebaut. Der Kindergarten wird von rund 70 Kindern aus den Gemeinden Walchum und Kluse besucht.

1968: Links die Mehrzweckhalle und rechts die damalige landwirtschaftliche Kreisberufsschule und heutiger Kindergarten.


Kindergarten bis 2021. Foto: Wilhelm Schweers

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                                                                 Neubau des Kindergartens 2020

Erster Spatenstich am neuen Kindergarten

(WS – 14.08.2020) Am Montag, den 17. August, beginnen die Bauarbeiten am neuen Kindergarten (KG) in Walchum.
Aus diesem Anlass begrüßte zum ersten symbolischen Spatenstich Bürgermeister Alois Milsch die Vertreter der Verwaltung, Planung, Baufirma und Trägerschaft sowie den Rat der Gemeinde Walchum.
Der Architekt und Inhaber des gleichnamigen Architekturbüros, Christoph Becker aus Haren, erläuterte den Bau anhand von Zahlen und Zeichnungen. Das eingeschossige als Quadrat geplante Gebäude mit den Außenmaßen von 35 m x 32 m, einer Nutzfläche von 961 m² sowie einem umbauten Raum von 4678 m³. Ein Vorteil dieser Bauweise sei, so Becker, dass der KG-Betrieb parallel zum Baugeschehen weiterlaufen könne.
Die großen Fensterflächen garantieren helle Räume und können gegen zu starke Sonneneinstrahlung mit Alu-Raster Sonnenschutz-Systemen geschützt werden.
Die Klinkerwände werden optisch farblich in den Tönen creme/rötlich abgesetzt.
Das Dach wird teils als Pultdach und Flachdach mit Glas bzw. Dachziegeln eingedeckt.
Ein lichtdurchflutetes Atrium in der Mitte des Gebäudes rundet das Gesamtbild ab.
Der KG ist für zwei Regelgruppen und zwei Krippengruppen ausgelegt. Jede Gruppe erhält zudem einen Ruheraum, Garderobe, Sanitäranlagen, Abstellraum und gemeinsamer Schleuse. Zusätzliche Räume entstehen für Leitung, Personal, Mensa und Küche, ferner ein Mehrzweckraum, ein Materialraum und der Eingangsbereich mit einer Halle.
Architekt Becker versicherte zudem, dass das Gebäude so konzipiert sei, dass bei steigender Kinderzahl eine Erweiterung des KG ohne Probleme möglich sei.
Zum Bauablauf erklärte der Inhaber der Baufirma Johannes Kuper aus Wippingen, dass der Bau gemäß den Terminvorgaben des Architekten pünktlich Mitte August 2021 fertig sein soll. Im Anschluss daran, wenn die Kinder umgezogen seien, werde das alte Gebäude abgerissen und auf dem frei gewordenen Platz werde ein neuer Spielplatz eingerichtet, so Kuper.
SG Bürgermeister Hermann Wocken und der Kluser Bürgermeister Hermann Borchers beglückwünschten die Gemeinde Walchum für das jetzt entstehende hochmoderne Gebäude für die jetzigen und zukünftigen Kinder.
Ferner richteten Wocken und Becker einen Dank an den Landkreis Emsland für die positive Mitwirkung und die schnelle Genehmigung des KG.
Bürgermeister Milsch drückte indes seine Freude und seinen Stolz über den neuen KG aus. Ferner freue er sich, dass es mit dem Neubau jetzt endlich losgehe und die sehr teuren Mietcontainer, die zur Unterbringung der Kinder notwendig geworden waren, und die damit verbundenen laufenden Kosten dann ein Ende hätten. „Das Geld für den neuen KG ist dagegen sehr gut angelegt“, so Milsch.
Zu den Kosten wurde folgendes mitgeteilt: Das Gesamtvolumen beträgt 2.400.000 Euro, die beantragten Mittel der Landesschulbehörde über 180.000 Euro sind bereits bewilligt, beim Landkreis Emsland wurden 500.000 Euro beantragt – die Bewilligung steht noch aus. Die Gemeinde Walchum muss 1.720.000 Euro aus Eigenmitteln finanzieren.

 

                                                                          Stand: 14.08.2020
Nachdem am 14. August der erste symbolische Spatenstich getan wurde, begannen am 17. August die Bauarbeiten.
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                                                             Stand: 01.09.2020
Die Streifenfundamente sind fertig und die Entwässerungsrohre sind verlegt.
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                                                                         Stand: 01.10.2020
Die Mauern „wachsen“ in die Höhe.
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                                                                 Stand: 10.01.2021

Der Dachstuhl ist fertig.

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                                                                Stand: 30.01.2021

Das Dach wird eingedeckt und die Außenwände werden verklinkert.

Foto: Hier die Südseite, von der Hasselbrocker Straße aus gesehen.

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                                                                        Stand: 17.04.2021

Die Bauarbeiten schreiten zügig voran. Die Fensterrahmen sind eingesetzt und der Innenausbau läuft planmäßig.

Südseite

 

Westseite

                                                                                    Grundsteinlegung

Grundsteinlegung beim neuen Kindergarten

(WS – 24.06.2021) In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste wurde heute eine kupferne Urne als symbolischer „Grundstein“ in die Außenwand des neuen Kindergartens eingemauert. Die Urne enthält Zeugnisse der Zeitgeschichte: Eine Tageszeitung vom Tag der Grundsteinlegung, Münzen von einem Euro-Cent bis zur 2-Euro Münze und eine Anstecknadel mit dem Wappen der Gemeinde Walchum.
Nach der Begrüßung der Gäste durch Bürgermeister Alois Milsch legte Milsch die Urne in die dafür vorgesehene Aussparung in die Außenwand und fixierte sie mit ein paar Kellen Mörtel. Der Polier Bernd Schulte, von der Baufirma Kuper aus Wippingen, füllte den Hohlraum mit Mörtel und verschloss sie mit einer Sandsteinplatte mit der eingravierten Jahreszahl 2021. Der Bau liegt im Zeitplan und wird 14 Tage nach den Sommerferien bezugsfertig sein.

Hier ein paar Zahlen:

Eigenmittel: 1.720.000 €

Landesschulbehörde: 180.000 €

Landkreismittel: 500.000 €

Gesamtsumme: 2.400.000 €

Bürgermeister Alois Milsch (links) begrüßt die Gäste.

Milsch „befüllt“ die Urne.

Unter fachlicher Anleitung vom Polier Bernd Schulte „mauert“ Milsch die Urne ein.

Polier Schulte füllt den Hohlraum mit Mörtel.

Schulte setzt den Deckstein ein.

Das Werk ist vollbracht.

Fotos: W. Schweers