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CDU-Bürgerversammlung

(WS – 07.03.2017)

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Ein Bericht von Werner Ahrens über die CDU-Bürgerversammlung

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Unter dem Motto „Bürger fragen – CDU-Ratsherren antworten“ informierte die CDU-Ortsgruppe Walchum-Hasselbrock im Gasthof Eiken etwa 35 Bürgerinnen und Bürger zu Fragen der Gemeinde-, Samtgemeinde- und Kreispolitik.
Der CDU-Vorsitzende Georg Eiken gab einen Rückblick auf das Wahljahr 2016. Die CDU stellt mit acht Ratsherren eine 2/3 Mehrheit im Rat und sämtliche CDU-Samtgemeinderatskandidaten der Ortsgruppe Walchum-Hasselbrock sind im Rat der  Samtgemeinde Dörpen vertreten. Der gemeinsame Kreistagskandidat der Ortsgruppen Walchum-Hasselbrock, Steinbild und Ahlen wird in den Kreistag für den verstorbenen Herrn Schmitz aus Neubörger nachrücken.
Bürgermeisten Alois Milsch nahm zu den aktuellen Themen der Gemeindepolitik Stellung. So sei der Straßenausbau bzw. Sanierung der Straßen:  Nördlich Fehn, NP-Markt, Heideweg und Glück-Auf (Haselnussstr.) abgeschlossen bzw. in Arbeit. Auch würden demnächst die Arbeiten an der Brücke Ossenweg beginnen. Hinsichtlich der Bauplätze im Ortsteil Walchum gebe es eine rege Nachfrage von jungen Walchumern aber auch von außerhalb. Im Ortsteil Hasselbrock stünden derzeit noch vier Bauplätze zur Verfügung von denen zwei bereits reserviert seien. In diesem Ortsteil soll ein zusätzliches Baugebiet entstehen.
Bezüglich des Breitbandausbaus liegt eine Anfrage der Deutschen Glasfaser Unternehmensgruppe vor, die, sofern ausreichend Interesse der Bürger vorliegt, den Breitbandausbau in Teilen Walchums mit Glasfaser vornehmen möchte.  Es seien dann bis zu 100  Mbit möglich.
Bürgermeister Milsch ging sodann auf den Haushalt der Gemeinde ein. Er sei vorwiegend von Investitionen geprägt, wie den Straßenausbau, den Bau der Wagenremise, der Erweiterung des Geburtenwaldes, den Bau einer Bushaltestelle bei Reisige und der Rücklagenbildung für den Bau eines Dorfgemeinschaftshauses im Ortsteil Hasselbrock. Die Verwirklichung des Dorfgemeinschaftshauses sei jedoch stark abhängig vom Ausgang der Bewerbung im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms. Hier steht demnächst die Entscheidung an, ob die Bewerbung der Gemeinden Dersum, Kluse und Walchum erfolgreich war.
Der Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken berichtete über den Haushalt der Samtgemeinde Dörpen (SG). Hier sei ein Schuldenabbau trotz erheblicher Investitionen in die Feuerwehren, dem Abwassersystem der SG, der Schulen und der Sporthalle am Schulzentrum Dörpen vorgesehen. Positiv hob der SG-Bürgermeister die Wirtschaftsförderung hervor. So sei in fast allen Mitgliedsgemeinden eine hohe Nachfrage nach Gewerbeflächen vorhanden.  Vorwiegend würden Anfragen von mittelständischen bzw. Familienbetrieben vorliegen.
Zudem ging Wocken auf die Unterbringung und Integration der Flüchtlinge ein. Die Unterbringung in der SG sei derzeit durch vorhandene Unterkünfte möglich und öffentliche Einrichtungen wie z. B. Turnhallen seien hierfür nicht nötig. Im Vordergrund der Arbeit stehe hier eindeutig die Integration durch Teilnahme an Sprachkursen und Ausbildung.
Da die alte Turnhalle nicht mehr für die Unterbringung von Flüchtlingen vorgehalten werden bräuchte, teilte Bürgermeister Milsch mit, dass der Gemeinderat beschlossen habe, diese abzureißen.
Das Gesundheitszentrum befinde sich derzeit im Bau und die Fertigstellung soll im Sommer dieses Jahres erfolgen. Hier soll lt. dem Investor u. a. die Pflegedienst St. Barbara und ein Allgemeinmediziner Räumlichkeiten beziehen.
Nach weiteren vorgetragenen Themen wie dem Ausbau der K 156, die Anbindung Walchums hinsichtlich des Öffentlichen Nahverkehrs usw. und der anschließenden regen Diskussion, schloss der CDU-Vorsitzende die Versammlung und lobte den Zusammenhalt der Dorfbevölkerung, die auch durch die Organisation und Durchführung der Typisierungsaktion mit dem Verein „Leukin e. V.“ erlebbar war.